Niederlage im Mannschaftsderby

Die GIW war zu Gast in Schaumburg in der Halle in Haste um ihr zweites Spiel in der aktuellen Saison zu absolvieren. Dieses Spiel hatte eine kleine Besonderheit, da die Spielerinnen aus Auhagen einige Trainingszeiten bei den Meerhandballerinnen absolviert hatten um sich dann doch für eine MSG Auhagen/Schaumburg zu entscheiden. Das Spiel hatte also ein kleines „Geschmäckle“. Unterstützung erhielt die Mannschaft wieder von der wB der GIW.

Die krasse Niederlage zum Auftakt der Saison gg. den TuS Empelde sollte sich auf keinen Fall wiederholen und entsprechend fiel die Spielbesprechung aus, in dem in der Abwehr das nötige Selbstvertrauen und Sicherheit geholt werden sollte und im Angriff keine überhasteten bzw. unvorbereiteten Würfe auf das Tor erfolgen sollten. Geduld und die richtigen Entscheidungen waren zu treffen.

Die Partie verlief in den ersten zehn Minuten sehr ausgewogen und keine Mannschaft konnte wirklich entscheidende Akzente setzen, bis dahin war alles soweit in Ordnung, die Trefferquote hätte allerdings ein wenig besser bei der GIW ausfallen können. Beim Stand von 8:4 für die Gastgeberinnen setzte eine merkliche Verunsicherung bei den Gästen ein, die Abwehr arbeitete nicht mehr so wie zu Beginn und der Angriff wurde zunehmend statischer. Hinzu kam eine nicht wirklich ansprechende Leistung im Tor. In der 21. Spielminute beim Spielstand von 12:4 zugunsten der Schaumburgerinnen sollte eine Auszeit die Mannschaft wieder auf Kurs bringen. Das gelang zumindest bis zur Halbzeitpause, die Meerhand-ballerinnen kamen jetzt besser in Fahrt und erzielten in den letzten zehn Minuten des Spiels wieder mehr Tore, ließen andererseits aber auch unnötige Treffer zu. Der Pausenstand lautete 16:9 für die Gastgeberinnen.

Die Defizite wurden besprochen, aber so richtig Stimmung kam in der Kabine nicht auf und die Spielerinnen wirkten doch sehr niedergeschlagen.

Es ging in den zweiten Durchgang des Spiels und wir hatten uns vorgenommen, mehr Bewegung in den Angriff zu bringen und ein schnelleres Rückzugsverhalten zu zeigen. Durch zu viele technische Fehler hatte die GIW den Gegner immer wieder zu leichten Toren verholfen, dass musste dringend abgestellt werden. Aber leider war an diesem Tag kein Aufbäumen der Mannschaft zu erkennen und zu viele klare Chancen wurden nicht wahrgenommen und die gegnerische Torfrau wurde durch unpräzise Würfe zur Heldin im Tor. Unsicherheit entstand auch dadurch, dass ausschließlich Strafen gegen die GIW verhängt wurden, die ruppige Gangart der Schaumburgerinnen aber nicht geahndet wurde. Letztendlich ging das Spiel mit 39:22 verloren. Die Nr. 17 der Schaumburgerinnen machte es der GIW immer wieder schwer und sie allein erzielte 12 Tore.

Fazit: Es war zwar eine Steigerung im zweiten Spiel erkennbar, aber so richtig Verantwortung wollte an diesem Tag keine Spielerin wirklich übernehmen, man könnte tatsächlich von einer Ladehemmung sprechen. Das Auftreten der Mannschaft muss dringend besser werden!

Torschützinnen GIW:

Langwost 8, Trapphagen 5, Evers 5, Fink 2, Wittenborn 1, Bähre 1

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