Personalnot: Weibliche A-Jugend verliert gegen Osterwald

Von Rainer Speer – Wieder ein Nachholspiel an einem Mittwochabend, dieses mal gegen den Tabellendritten der Liga. Das erste Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften, allerdings unter schlechten Voraussetzungen für die GIW Mädels. Corona hat wieder seinen Tribut eingefordert und die Mannschaft musste improvisieren und ohne eingespielten Rückraum agieren.
Beim letzten Nachholspiel am vergangenen Mittwoch hatte das bereits gut funktioniert und die Meerhandballerinnen hatten im Schlussspurt noch den Sieg eingefahren.
Bis zur 13. Spielminute der ersten Hälfte war alles noch gut, dann aber drehten die Gäste auf und setzten sich Tor um Tor ab und zogen auf und davon. Die HSG dominierte das Spiel eindeutig, die GIW hatte dem Spiel der Gäste nichts entgegen zu setzen. Körpersprache und Zweikampfverhalten waren katastrophal, letzteres praktisch nicht vorhanden. Im Angriff fehlte nicht nur die Durchschlagskraft sondern auch das Quäntchen Glück um zum Torerfolg zu kommen. Der Pausenstand zugunsten der HSG ging mit 8:16 völlig in Ordnung.
Heute war nicht der Tag der GIW und ließ für die zweite Hälfte noch Schlimmeres befürchten. So war es nicht weiter verwunderlich, dass die Gastmannschaft in den ersten Minuten sogar auf 11 Tore davonzog. Es war bis dahin die Fortführung der ersten Halbzeit, 11:22 war bis dahin der Spielstand. Dann keimte aber ab der 39. Spielminute Hoffnung auf, weil die Meerhandballerinnen sich an ihre Fähigkeiten erinnerten und bis zur 45. Spielminute auf 18:23 einen Lauf hatten. Viel zu spät allerdings um der Partie noch eine entscheidende Wendung zugunsten der GIW zu geben. Denn so plötzlich wie die Hoffnung aufkeimte, so schnell war sie auch wieder verflogen. Nach der Auszeit der Gäste, stellte die HSG die Verhältnisse wieder auf den Stand davor und zog das Tempo in den Schlussminuten deutlich an. Auf 20:25 konnte die GIWW in der 51. Spielminute noch einmal das Ergebnis stellen, das war dann aber auch ein letztes Mal so etwas wie ein Aufbäumen, danach zog die HSG gnadenlos ihr Spiel durch und erzielte Tor um Tor bis zum Endstand 22:30.
Fazit:
Heute war für die GIW nicht mehr drin, es fehlte die Bereitschaft für die Zweikämpfe und die Durchschlagskraft aus dem Rückraum. Auch wenn es in der 2. Halbzeit kurzfristig besser lief und insgesamt auch der bessere Durchgang für die Heimmannschaft war und 14 Tore im Gegensatz zu den 8 Toren in der ersten Hälfte erzielt wurden, reichte die Leistung einfach nicht um sich gegen die Gäste durchzusetzen.
Torschützinnen GIW:
Pahlke 5, Langwost 4, Neumeister 3, Fink 3, Bähre 3, Riess 2, Vorderwülbecke 2,

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